Eine Schule, in der dein Kind etwas wirklich lernt.
Wir bauen in München eine Schule, in der Kinder in ihrem eigenen Tempo lernen, an echten Sachen arbeiten und am Ende wirklich etwas gelernt haben. Die die Welt verstehen, etwas bewegen, eigene Entscheidungen treffen — und wissen, wofür sie sich einsetzen wollen. Das Sommer-Camp 2026 ist unser erster öffentlicher Schritt.
Ob Eltern, Lehrkraft, Investor oder Mitgestalter: wir freuen uns auf dich.
Was Kinder bei uns wirklich lernen
Die Welt verstehen
Verstehen, wie die Dinge zusammenhängen — von der Rechnung an der Kasse bis zu dem, was gerade in den Nachrichten ist. Wissen, das trägt, weil das Kind es wirklich durchdrungen hat. Nicht auswendig Gelerntes, das am nächsten Tag wieder weg ist.
Etwas bewegen
Eine Idee haben — und sie auch umsetzen. Schreiben, bauen, mit Leuten reden, ein Werkzeug bedienen, ein kleines Projekt vom Anfang bis zum Ende durchziehen. Aus Wissen wird so etwas, das in der Welt wirkt.
Eigene Entscheidungen treffen
Nicht warten, bis jemand sagt, was zu tun ist. Diese Haltung entsteht nur, wenn Kinder im Alltag wirklich etwas zu entscheiden haben — und auch die Folgen spüren. Im geschützten Rahmen, mit klaren Regeln: erst Verantwortung für kleine Sachen, mit dem Alter wächst der Spielraum. Nicht „mach was du willst“, sondern schrittweises, echtes Ernstnehmen.
Wissen, wofür man sich einsetzt
Kinder sollen etwas finden, das ihnen wirklich etwas bedeutet — nicht das, was andere von ihnen erwarten. Wir zeigen ihnen viel, probieren viel mit ihnen aus, und achten genau auf das, wofür sie selbst brennen.
Wirklich gut werden
Bei uns geht es weiter, wenn ein Kind etwas wirklich beherrscht — nicht, wenn die Klasse weiterzieht. So baut sich Wissen Stück für Stück auf, ohne Lücken, die sich später rächen. Anstrengung gehört dazu — und etwas wirklich gelernt zu haben ist eine der schönsten Erfahrungen, die ein Kind machen kann.
Warum das wichtig ist
Kinder verbringen 13 Jahre in der Schule — die prägendste Zeit ihres Lebens. Diese Zeit soll sich lohnen. Eltern wollen mehr für ihre Kinder, als der heutige Schulalltag oft hergibt: dass sie neugierig bleiben, mit Lust lernen, und am Ende wirklich verstehen, was sie tun. Genau dafür bauen wir Agens. Ja, Lernen ist auch anstrengend. Aber die Anstrengung soll für das Kind einen erkennbaren Sinn haben: wofür, wohin, und was man dabei wirklich lernt. Wenn das gelingt, ist die Schule selbst gut — und Familien haben am Abend und am Wochenende Raum, einfach Familie zu sein.
So sieht ein Schultag bei uns aus
Der Vormittag gehört den Grundlagen: Lesen, Schreiben, Rechnen, Vokabeln, Fakten. Jedes Kind arbeitet am eInk-Tablet in seinem eigenen Tempo — augenschonend, fast wie Papier. Lernbegleiter:innen sind im Raum, erklären, wenn es hakt, und sehen genau, wo jedes Kind steht. Am Nachmittag geht es in die Werkstätten: Kunst, Musik, Handwerk, Experimente, Gespräche über Fälle aus Geschichte und Ethik, Projekte mit echtem Ergebnis. Dazu jeden Tag Zeit, in der die Kinder selbst entscheiden, was sie tun — Lesen, Draußensein, an Eigenem weiterbauen. Wir trennen die drei Bereiche bewusst: Faktenwissen lernt man anders als Zeichnen, und Zeichnen wieder ganz anders als ein eigenes Projekt durchzuziehen. Jede Lernform bekommt die Zeit und die Lehrform, die sie wirklich braucht.
Wege zu Agens
Familien finden auf drei Wegen zu Agens — viele erkennen sich in mehreren wieder. Wenn euch eines davon anspricht, meldet euch.
Wenn dein Kind mehr will, als die Klasse hergibt
Bei Agens lernt jedes Kind so schnell, wie es kann — und so tief, wie es will. Es geht weiter, sobald dein Kind etwas wirklich beherrscht. Kein Warten auf den Rest, keine Lücken aus halb verstandenen Themen, keine Ausweich-Arbeitsblätter — und ein Umfeld, in dem schnelles, neugieriges Lernen normal ist, nicht die Ausnahme.
Wenn ihr Montessori weiterdenken wollt
Wir teilen die Grundidee Montessoris — Kinder lernen selbst, sie sind keine Gefäße, die gefüllt werden — und denken sie weiter: ein klares Curriculum, das verlässlich zum Abitur führt; echte Verantwortung, die mit dem Alter wächst; Software, die das Üben übernimmt, damit die Werkstatt im Mittelpunkt steht. Für Familien, die Reformpädagogik schätzen — und finden, dass ein Kind beides verdient: Freiheit und Substanz.
Wenn euch Weltoffenheit und deutsche Bildung beide wichtig sind
Agens vereint, was anderswo getrennt bleibt: das Mastery-Modell aus Austin, die vorbereitete Umgebung von Montessori, Verantwortung als echtes Schulfach aus Berlin — und den deutschen Bildungsanspruch, der das Ganze trägt: ein klares Curriculum bis zum Abitur, in Bayern verwurzelt, Deutsch und Englisch als gleichberechtigte Arbeitssprachen ab Tag eins. Für Familien, die die Welt gesehen haben — und finden, dass sich daraus etwas Eigenes bauen lässt.
Anders als Regelschule, anders als klassische Montessori
Die Regelschule strukturiert den Vormittag und vernachlässigt den Nachmittag. Klassische Montessori macht es umgekehrt — schöne Nachmittage, weiche Vormittage. Agens macht beides verlässlich: morgens lernt jedes Kind in seinem eigenen Tempo das, was es können muss; nachmittags entstehen Werkstücke, Projekte, Verantwortung, Gespräche. Der Vormittag macht den Nachmittag möglich. Der Nachmittag macht den Vormittag wert.
Wer woanders besser aufgehoben ist: Wem es zuerst um den Notenschnitt im Abi geht, ist an einem starken Münchner Gymnasium besser aufgehoben. Wer eine Schule ganz ohne Lehrplan und ohne strukturiertes Üben sucht, ist bei demokratischen Schulen oder beim Unschooling näher dran. Beides sind gute Antworten — sie sind nur nicht unsere. Damit Agens nicht nur eine Geldfrage ist, finanzieren wir einen Stipendienpool ab Tag eins; damit das, was wir bauen, über unsere eigene Schule hinaus wirkt, sind Curriculum und Plattform Open Source.
Unser Ziel: Eine Schule gründen
Wir bauen in München eine Schule, die jedes Kind dort abholt, wo es wirklich steht — und nicht dort, wo der Lehrplan es vermutet. Kein Kind soll mit Lücken weitergereicht werden, und keines soll sich langweilen, weil der Rest der Klasse noch nicht so weit ist. Was jedes Kind sicher lernen soll, lernt es bei uns verlässlich; was darüber hinausgeht, wählt es selbst. Wir denken Schule eher wie einen guten Garten als wie eine Fabrik: wir sorgen für guten Boden, Licht und Aufmerksamkeit — aber wir ziehen nicht an den Stängeln. Dass ein Kind mit Lust bei der Sache ist, bauen wir aus vielen kleinen Quellen: eine Bezugsperson, die es sieht; eigener, sichtbarer Fortschritt; echte Verantwortung im Schulalltag; verdiente freie Zeit. So wird Anstrengung zu etwas, wofür man gern zur Schule kommt.
Das Sommer-Camp 2026 ist unser erster öffentlicher Schritt: zwei Wochen im August, zwölf Kinder, geleitet von zwei erfahrenen Pädagoginnen (Montessori + Grundschule), mit festen Werkstätten (Kunst, Musik, Experimente), Bio-Vollverpflegung und wöchentlichen Ausflügen zur Pädagogischen Farm München-Ost. Für die Kinder eine richtig schöne Ferienwoche, für uns der erste Praxis-Test, und für die Familien, die dabei sind, der gemeinsame Anfang.
Name und Anspruch
„Agens“ geht auf das lateinische Verb agere zurück: tun, handeln. Damit ist der Leitgedanke benannt. Wir fragen nicht zuerst, wieviel ein Kind am Ende weiß, sondern ob es die Welt anschauen, ein eigenes Urteil bilden, etwas wollen und anfangen kann. Inspiriert sind wir unter anderem von der Alpha School in Austin — ein Konzept, das individualisiertes Lernen und Motivations-Architektur ernst nimmt und beeindruckende Ergebnisse vorweisen kann. Wir übertragen diese Ideen nach München und binden sie an das bayerische Bildungssystem an.
Aktuelles
Sommer-Camp 2026: Termin und Ort stehen — 10.–21. August 2026 in München (Self Defense Germany, Usambarastraße 10), für rund 12 Kinder. Mehr dazu auf der Camp-Seite.
Wir sind mit einer Session beim ACX Weekend in München dabei, am Samstag, 21. März um 12:00 Uhr. Komm vorbei, lern das Projekt kennen und diskutier mit!
Founder's Note: Beyond the Shadow Curriculum – Can Schools Actually Change? – unser erster veröffentlichter Gründer-Beitrag auf Substack.
Machen Sie mit
Agens wird gerade gebaut — und eine Schule baut man nicht allein. Wir suchen Eltern, die für ihr Kind schon einmal etwas anderes gesucht haben. Lehrkräfte und Pädagog:innen, die Lust haben, Schule neu zu denken. Handwerker:innen, Künstler:innen und Fachleute, die Kindern ihr Können weitergeben wollen. Menschen, die das Projekt finanziell oder mit Expertise mittragen. Wenn Sie sich angesprochen fühlen: melden Sie sich. Jede gute Schule ist am Anfang eine Gruppe von Leuten, die gesagt haben, dass es auch anders geht.
Bereit mitzumachen?
Schreiben Sie uns ein paar Zeilen: wer Sie sind, was Sie bewegt, wie Sie sich einbringen möchten. Wir antworten persönlich.
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